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Pflegetips und Infos

 

Wir pflegen Ihren Hund oder Ihre Katze kostengünstig - egal ob groß oder klein.

 

Für Ihren vierbeinigen Begleiter ist eine intensive und regelmäßige Fellpflege eine hygienische Notwendigkeit.

Durch ganzjährige große Temperaturschwankungen, die sich in den letzten Jahren häufen, hat das Hunde- und Katzenhaarkleid zusätzliche starke Belastungen.

Der Stoffwechsel und Haarwuchs der Tiere wir zusätzlich belastet.

 

Gründe einen Salon aufzusuchen:

 

·  das Fell ist zu pflegeintensiv der Vierbeiner bringt zu 

    viel Schmutz mit, riecht

·  veränderte Haarstruktur nach Kastration

·  der teppichähnliche Haarbelag in der Wohnung 

    entfällt nach der Pflege

·   Hautprobleme

·   man möchte ihm die heiße Jahreszeit erträglicher 

     machen

·   langes Haar erschwert das Laufen im Schnee

 

 

Ein Beispiel:

 

Wir haben im Sommer 3 Wochen extrem heiß, dann wieder 4 Wochen ungewöhnlich kühl. Der Organismus des Hundes reagiert sofort und lässt mitten im Sommer Winterfell wachsen. Dies geschieht auch umgekehrt.

Den Katzen und Pferden geht es nicht besser. Turnierpferde mussten schon im Sommer geschoren werden weil sie mitten im Juli Winterfell bekommen hatten.

Für Katzen ist dies besonders schlimm, sie verschlucken beim Putzen das lose Haar und bekommen von den großen Fellmengen einen schlechten Magen und Verstopfung. In den letzten Jahren haben immer mehr Besitzer von Langhaarkatzen mitten im Sommer Probleme, weil Ihr Liebling sich ständig erbricht und Verstopfung hat.

Durch diese häufigen krassen Wechsel der Temperaturen wir das Fell extrem dicht und wuschelig. Frauchen und Herrchen kommen mit der herkömmlichen Bürste nicht mehr bis auf die Haut und kämmen nur noch die obere Schicht Haar.

 

Im Frühjahr haben die meisten Hundefriseure mit einem großen Problem zu kämpfen:Filz

 

Die Hauptursache dafür ist, dass viele Hundebesitzer denken, ihre Hunde bräuchten in der kalten Jahreszeit ihr komplettes Fell. 

Dies ist aber ein Trugschluss. Verfilztes Fell wärmt Ihren Hund nicht. Auch im Winter müssen vor allem Langhaarhunde gepflegt werden. Die Frisur wird natürlich den Witterungsverhältnissen angepasst.

 

Denn auch wir gehen im Winter zum Friseur!

Hier wird mit Irrtümern aufgeräumt!!

Bei Schnee oder Frost braucht das Hundefell besondere Pflege, damit es dicht und glänzend bleibt. Kurzhaarige Hunde holen sich jetzt leicht eine Erkältung, langhaarige leiden unter Schneeklumpen im Fell. Beides lässt sich vermeiden.

Der häufige Wechsel von der trockenen Wohnungsluft in die feuchtkalte Winterfrische strapaziert jedes Hundefell. Einige Rassen haben im Winter extra dichte Unterwolle, die zu Verfilzungen neigt. Durch die Feuchtigkeit, die der warme Hundekörper beim Auslauf abgibt, vereisen die feinen Haare und brechen leicht. Fellpflege im Winter ist deshalb besonders wichtig.

Funktionsweise des Hundefells: Die Haut zieht sich bei Hunden im Winter eng zusammen, wodurch sich auch bei kurzhaarigen Hunden die Haare aufstellen, es bilden sich Luftpölsterchen welche die abgegebene Wärme auffangen und zum Körper zurückreflektieren. Aufprallende Kälte wird ab gepuffert.

Dieser Mechanismus funktioniert nicht mehr, wenn totes Haar im Fellkleid verbleibt und somit die Luftzirkulation verhindert.

Haut und Fell, bilden ein komplexes System das viele Aufgaben erfüllt zum Beispiel: Schutz vor  Temperatur-schwankungen die Haut speichert Flüssigkeiten, Fette und Elektrolyte, scheidet aber auch Flüssigkeiten und einige Mineralstoffe, Stickstoffsubstanzen und Zellmaterial aus. Haut und Fell von Tieren fungieren als Tastorgane, die Veränderungen von Temperaturen und Luftdruck wahrnehmen.

 

Auch wenn Sie es nicht sofort bemerken, durchläuft das Hundefell stufenweise Veränderungen. Je nach Jahreszeit wird das Hundefell dichter, dünner, kürzer oder länger. Dies fällt besonders bei Hunden auf die sich viel im Freien aufhalten.

Bei Hunden die sich nahezu nur im Haus aufhalten, bemerkt man den Fellwechsel selten, diese Hunde verlieren oft das ganze Jahr über Haare. Bei Wohnungshunden ist es daher besonders wichtig dass diese auch im Winter zum Hundefriseur gehen, da die abgestorbene Unterwolle (toten Haare) im Fellverbleiben und so die Luftzirkulation verhindern.

 

 

Das lebende Unterfell wird vom Hundefriseur nicht entfernt nur die toten Haare, viele Hundebesitzer verwechseln das leider. 

 

Die Folgen für den Hund sind dabei fatal. Viele Krankheiten können Haare und Haut der Hunde angreifen, denn es entstehen oft in der nassen Jahreszeit Schuppen und Flechten, trockenes und glanzloses Haar, Haarausfall und Hautentzündungen. Im Frühjahr und Sommer ist das tote Unterhaar ein idealer Brutplatz für Flöhe, Zecken, Grasmilben und andere Parasiten.

Das Tier bleibt oft bis zum nächsten Gassi gehen im Unterfell feucht es bilden sich dann  Infektions-krankheiten durch Bakterien, Viren und im schlimmsten Fall Pilze in dem schlecht gelüftetem Fell. Der Hund riecht durch die Bakterienbildung manche stinken regelrecht, er kann sich erkälten da das Fell nicht richtig trocken wird. Das muss nicht sein!

 

Baden sollten Sie Ihren Hund im Winter nur wenn es wirklich nötig ist, da dies das Hautkleid zusätzlich austrocknet und brüchig macht. Am Besten waschen Sie nach dem Spaziergang Ihren Liebling nur mit klarem Wasser den Bauch, die Brust, die Beine und die Pfoten ab, damit das Streusalz sowie die Eisklumpen aus dem Fell entfernt wird.

 

An der Leine ist das Tempo, um sich aufzuwärmen oft zu langsam.

 

Bei kurzhaarigen schlanken Hunden mit großen Ohren und langer dünner Rute besteht bei scharfem Frost Erfrierungsgefahr an den Extremitäten. Kürzen Sie daher die Spaziergänge ab und achten Sie darauf, dass Ihr Tier nicht zu lange stehen bleibt! Zusätzlich schützt ein Mantel um den Rumpf Ihren Vierbeiner. Achten Sie aber darauf, Material zu wählen, das nach außen hin wasserdicht und innen mit einem Luftpolster versehen also abgefüttert ist, da durch die Abwärme des Körpers Ihres Hundes sich sonst Feuchtigkeit von innen bildet.

 

Alle langhaarigen Hunde leiden bei hohem Schnee unter dicken schweren Schneeklumpen, die sich um die Partien an Brust, Ohren, unter dem Schwanz bilden. Die Klumpen entstehen, weil der Hundekörper feuchte Wärme abgibt und lockere Schneekristalle sich an die feuchtwarmen Haare heften. Bei langhaarigen Hunden achten Sie nach dem Spaziergang auf Schnee- und Eisklumpen, die sich an den Haaren zwischen den Zehen bilden, diese müssen unbedingt entfernt werden. Am Besten kürzen Sie die Haare zwischen den Ballen.

Schützen Sie Ihren Hund vor jedem Spaziergang mit Melkfett vor zu trockenen Ballen. Vaseline sollten  Sie nicht nehmen, die enthält zuviel Wasseranteile. Beim nach Hause kommen waschen Sie sorgfältig die Pfoten, denn Streusalz oder Splitt können die Hundepfoten rissig werden lassen.

 

 

GRASMILBEN BEI HUND UND KATZE

Bei Grasmilbenbefall reibt man die betroffenen Stellen mit kaltgepreßtem Olivenöl ein, läßt das mindestens zwei Stunden drauf und wäscht anschließen den Hund mit Kernseife pur ab. Ballistol-Animal hilft hier auch gut. 

Die Milben ersticken durch das Öl, die Kernseife desifiziert diese Prozedur muss öffters wiederholt werden, da Sie nur die lebenden Milben erwischen, die Eier die unter der Haut leben erreicht das Öl nicht. Bei Bedarf wiederholen, funktioniert garantiert!!

 

 

(Trombikulose)

Viele Hunde- und Katzenbesitz erkennen das Leid, dass ihre Tiere im Frühjahr, Spätsommer und im Herbst mit den Grasmilbenhaben. Im Volksmund heißt die Krankheit Erntebeiß, Augustpocken oder Augustbolzen. 

 

Die Grasmilbe, auch Herbstgrasmilbe oder Neotrombikula autumnalis 

ist ein Bodenbewohner. Die erwachsenen Parasiten ernähren sich von kleinen Arthropoden.

Die Larven jedoch sind Wirbeltierparasiten , die die Haut anbohren und saugen.Neben Kleinsäugern können auch unsere Haustiere Hunde, Katzen, Kaninchen und der Mensch befallen werden.

Die nur etwa 0,25 mm großen,sechsbeinigen orangefarbenen Larven befallen vor allem Stellen mit dünner Haut, dies sind bei Hund und Katze vorzugsweise

·        Zwischenzehenhaut

·        Ellbogenbeuge

·        Ohrfalte

·        Ohrrand

·        Lidrand

·        Anus, Vulva

·        Bauch

·        Kopfbereich

Beim Menschen sind vor allem die Knöchel und Achselhöhlen betroffen. Oft findet man ganze Nester von Grasmilbenlarven, vor allem an den Stellen, wo unsere Haustiere sie durch Lecken nicht erreichen können.

Die erwachsene Milbe lebt im Boden, bei Dürre, Frost und Regen bis zu 90 cm tief. Im Herbst schlüpfen die sechsbeinigen Larven. Sie folgen dem Licht und sammeln sich vor allem an mäßig feuchten Stellen in Wiesen und Gärten auf Grashalmen. Dort lauern sie besonders an warmen Tagen den vorbei marschierenden Tieren /Menschen auf.

 

Die Larve saugt insgesamt 2-3 Tage, wobei sie auf das Mehrfache ihrer ursprünglichen Größe anschwillt. 
Anschließend läßt sie sich fallen, dringt in den Boden ein und entwickelt sich dort im Laufe der nächsten Monate über das Nymphenstadium zur erwachsenen Milbe.

Die Larve stößt ihre Haken durch die Haut. Der in die Wunde gedrückte Speichel lös tdie oberste Zellschicht auf. Die dabei entstehende Flüssigkeit wird aufgesaugt. Erneute Speichelabgaben vertiefen die Wunde. Der abgegebene Speichel enthält  Stoffe , die, vor allem beim Menschen, fürchterlich jucken. Aber auch mancheTiere leiden entsetzlich unter den Grasmilben. Dabei kratzen und lecken sie sich an den betroffenen Stellen derart, daß großflächige blutige und krustige Veränderungen auftreten können. Die meisten betroffenen Tiere haben diese Probleme jedes Jahr immer wieder. Soweit bekannt ist, werden von den einheimischen Grasmilben keine Krankheiten übertragen.

Im typischen Fall ist ein Befall mit Larven der Grasmilben anhand der kleinen orangen blütenstaubähnlichen Auflagerungen leicht zu erkennen. Gerade aber beiden Tieren, die sehr stark unter den Parasiten leiden, das heisst Tiere, die sich extrem lecken, kratzen und beißen, sind die Spuren oft verwischt. Aber die typische Lokalisation und die passende Jahreszeit (Juli bis Oktober) ermöglichen meist die Diagnose.

 

Durch die Klimaveränderungen vermehren sich die Lästlinge in den letzten Jahren explosionsartig. Mittlerweile sie schon bald jeder zweite Hund davon betroffen.